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P660-Serie: Dreambox, Xbox, Wii, PS3

KB-3119   |   Konfigurationsbeispiel   |   Erstellt am 04.09.2014   |   Letzte Aktualisierung: 14.09.2018

Dieser Text bezieht sich in erster Linie auf die Microsoft Xbox, gilt sinngemäss aber auch für andere Konsolen oder Netzwerkkomponenten wie die Dreambox, Nintendo Wii, Sony Playstation respektive andere Router wie den Zyxel P-334WT.

 

Universal Plug and Play

 

UPnP ist ein von Microsoft eingeführtes Protokoll zur Steuerung IP-basierender Netzwerkkomponenten. Wenn vorhanden sollte für Xbox Live UPnP auf dem Router aktiviert sein.

 

NAT

 

Je nach Router und dessen NAT-Implementierung bezeichnet die Xbox den NAT-Typ als "Offen", "Gemässigt" oder "Restriktiv". Viele Router bieten die Möglichkeit, den NAT-Typ zurückzustufen. "ip nat cone" listet alle verfügbaren Varianten und den aktuell ausgewählten Typ auf. Der Befehl "ip nat cone 3" stellt den Router auf die Verwendung von Full Cone NAT um.

 

0- Symmetric NAT, 1- Port Restricted Cone, 2- Restricted Cone, 3- Full Cone

 

Die Umstellung erfolgt über eine Telnet-Verbindung auf die IP-Adresse des Routers. Unter Windows Vista und Windows 7 wird der Telnet-Client nicht automatisch installiert, lässt sich aber über die Systemsteuerung > Programme installieren einfach nachholen.

 

Port-Forwarding

 

Um sicherzustellen, dass der Router alle von aussen eingehenden Verbindungsanfragen auf die Xbox weiterleitet, lässt sich unter Netzwerk > NAT > Port-Forwarding als Standard-Server die IP-Adresse der Xbox eintragen.

 

Firewall des Routers

 

Blockiert die Firewall für die Xbox bestimmte Daten, kann diese testhalber deaktiviert werden. Funktioniert die Verbindung danach einwandfrei, sollte man eine spezifische Regel für die Xbox erstellen:

 

Richtung: WAN to LAN, Quelladresse: Any, Zieladresse: IP-Adresse der Xbox; Dienst: Any(UDP), Any(TCP)

 

Port-Forwarding- und Firewall-Regeln beziehen sich auf die IP-Adresse der Xbox. Damit sich diese nicht ändert, sollte entweder auf der Xbox eine fixe IP-Adresse eingetragen oder auf dem Router ein statischer DHCP-Eintrag erstellt werden. Details zur Konfiguration sind im KB-Artikel 3080 aufgeführt.

 

Firewall des Providers

 

Diverse Provider bieten Security-Optionen als Teil des Abos an. Diese können unbeabsichtigt und oft unbemerkt Ports oder Protokolle sperren, welche den Einsatz einer Dreambox, einer Spielkonsole, eines eigenen Spielservers oder auch den VPN-Aufbau verunmöglichen.

 

Es macht aus technischer Sicht keinen Sinn, einen Router mit intergrierter Hardware-Firewall weiter über die Infrastruktur des Providers einzuschränken. Die Sicherheitseinstellungen lassen sich über die Konfigurationsseite des Benutzerportals oder über einen Anruf beim entsprechenden Provider deaktivieren.