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5 Tipps zur Verbesserung Ihrer WLAN-Leistung

KB-3727   |   FAQ   |   Erstellt am 06.11.2017   |   Letzte Aktualisierung: 14.09.2018

1. Kapazität der Internetverbindung überprüfen

Bei einem schlechten Datendurchsatz geht man oft fälschlicherweise davon aus, dass dies an der WLAN-Verbindung liegen müsse. Aber vielleicht liegt es auch einfach nur am Internetanschluss. Der erste Schritt ist es also, mit einem über Ethernet verbundenen PC einen Durchsatztest zu machen. So hat man einen Vergleichswert, wenn man den selben Test anschliessend aus dem WLAN heraus macht.

Es kann sein, dass der Durchsatz der Internetverbindung und der theoretische Durchsatz Ihrer WLAN-Verbindung sich drastisch voneinander unterscheiden!

Zögern Sie nicht, diese Durchsatztests mit Ihrem kabelgebundenen PC regelmässig durchzuführen, denn nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Internetverbindung nicht instabil ist.

 

2. Positionierung der WLAN-Geräte

Versuchen Sie, Ihre WLAN-Geräte (Router oder WLAN-AP) an einem möglichst "offenen" Ort zu positionieren, das heisst vermeiden Sie alles, was Ihr Signal blockieren oder beeinträchtigen könnte, wie beispielsweise eine Wand, ein grosses Möbelstück oder ein Störgerät (schnurloses Telefon, Mikrowelle, elekronische Geräte, Starkstromleitung, etc...).

 

3. Positionierung der Antennen

Jedes WLAN-Gerät hat Antennen, seien diese intern oder extern, was es unbedingt zu beachten gilt. Sind die Antennen extern angebracht, sind sie in der Regel omnidirektional, das heisst, dass sie in einem Radius von 360° senden. Die Antennen müssen daher nach oben gerichtet werden, damit die Strahlung die Endgeräte erreichen kann.

Die Antennen sind ebenso wichtig, wenn sie sich im Innern des Geräts befinden. Abgesehen von den Access-Points mit Smart-Antenna, welche die Antennen automatisch bestmöglich ausrichten, gilt es auch hier, auf eine richtige Positionierung der Geräte zu achten. Einige WLAN-APs eignen sich beispielsweise besser für die Deckenmontage und andere für die Wandmontage. Erkundigen Sie sich bei Unsicherheiten in den Produktunterlagen oder bei Ihrem Zyxel Vertreter.

 

4. Eine gute Abdeckung bedingt die richtigen Kanäle

Sie haben sicher schon oft von WLAN-Kanälen gehört, aber wissen Sie auch, was das bedeutet bzw. wie man diese richtig nutzt? Diese Konfiguration gehört nämlich zu den wichtigsten bei der Installation eines WLAN. Sie können die leistungsstärksten APs am Markt besitzen und dennoch nur einen erbärmlichen Daten-Durchsatz erzielen, was natürlich ausgesprochen schade wäre.

Eine Überschneidung der Kanäle ist der Grund für eine solche Misere. Diese kann den Durchsatz massiv verschlechtern oder die WLAN-Abdeckung unterbrechen. Diese Kanalüberschneidungen gilt es also auf jeden Fall zu vermeiden, sei dies zwischen Ihren eigenen Geräten wie auch zwischen denjenigen der Nachbarn, da diese ja bestimmt auch ein WLAN nutzen, welches bis zu Ihnen abstrahlen kann. Wenn Sie Ihre Kenntnisse in diesem Gebiet vertiefen wollen, finden Sie im Internet unzählige Informationen dazu. Ergänzend bietet Zyxel WLAN-Schulungen an, welche Ihnen das nötige Wissen für eine optimale WLAN-Installation vermitteln.

Als zusätzliche Unterstützung gibt es bei vielen Geräten die DCS-Funktion (Dynamic Channel Selection), welche den besten Kanal automatisch erkennt. Diese Funktion erspart es Ihnen nicht, das Prinzip der WLAN-Kanäle zu verstehen, aber sie kann Ihnen in gewissen Situationen sehr nützlich sein.

 

5. Updates sind nicht zu unterschätzen

Man kann es nicht genug wiederholen: Prüfen Sie vor jeder Installation oder Konfiguration die Produkte auf Ihre Aktualität. Updaten Sie die Produkte wenn nötig mit der neusten Firmware, denn diese enthalten oft Fehlerbehebungen oder Funktionserweiterungen, welche für Sie von Bedeutung sein könnten. Und vergessen Sie nicht, Ihre Produkte ständig auf dem neusten Stand zu halten.

Maxime BAFFREY