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Wie steht es denn um unseren Freund 4G?

KB-3813   |   Wissen   |   Erstellt am 06.03.2019   |   Letzte Aktualisierung: 06.03.2019

Im Alltag sind unsere Kunden oft instabilen Netzbetreiber-Leitungen ausgeliefert, obschon sie sich auf eine zuverlässige Umgebung verlassen können müssten. Denn schon nur die kürzesten Internetunterbrüche können zu Problemen und finanziellen Einbussen führen.

Das 4G-Netz spielt heutzutage eine entscheidende Rolle in unserem Leben. Es wird immer leistungsfähiger und sorgt vor allem für eine gewisse Stabilität. Vieles spricht also für eine 4G-Backup-Lösung. Hier erfahren Sie, wie Sie diese auf Ihrem Zyxel-Router konfigurieren.


Das Ziel ist es, den ganzen Datenstrom über die ADSL-Leitung (WAN1) laufen zu lassen. Sobald diese jedoch ausfällt, soll automatisch über das 4G-Netz gestreamt werden. Es gilt also, eine Failover-Verbindung zwischen den beiden WANs zu erstellen.

Configuration > Network > Interface > Trunk


Wählen Sie standardmässig untenstehenden Trunk aus und bestätigen Sie mit «apply».


Aktivieren Sie auch den Connectivity Check auf beiden WAN-Schnittstellen und geben Sie zwei verschiedene IP-Adressen an. So vermeiden Sie einen vollständigen Internetunterbruch, falls der DNS-Server von Google nicht mehr antwortet...

Beispiel:

Configuration > Interface > WAN_ADSL


Configuration > Interface > WAN_LTE


Nun sind beide WANs verbunden und der Stream läuft über ADSL.

Sobald man das ADSL deaktiviert, läuft der Stream über LTE.


Achtung: Die 4G-Verbindungen sind zwar sehr nützlich, jedoch können ohne spezielles Netzbetreiber-Abonnement keine NAT-Regeln definiert werden.  
Netzbetreiber benutzen dieselbe öffentliche IP-Adresse für mehrere SIM-Karten. Es ist daher nicht möglich, eine Port-Weiterleitung auf die öffentliche IP-Adresse zu erstellen.